Das Organigramm der künftigen Bistumsverwaltung, die aus den jetzigen drei Gemeindeverbänden und dem Erzbischöflichen Generalvikariat entstehen wird, steht fest.
Das neue Organigramm zeigt, welche Bereiche es künftig geben wird und wer auf der ersten Führungsebene Verantwortung übernimmt. Fest steht auch das Organigramm der zukünftigen Kita-Holding, die in den Organisationsbereich Dienste eingebunden sein wird.
Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz erläutert gemeinsam mit den beiden Generalvikaren Msgr. Dr. Michael Bredeck und Prälat Thomas Dornseifer die Grundgedanken der weiterentwickelten Struktur in diesem Video. Der Erzbischof beschreibt den Anspruch, der damit verbunden ist, so:
„Wir tragen gemeinsam Verantwortung dafür, unser Erzbistum so aufzustellen, dass es seinen Auftrag auch unter veränderten Bedingungen verlässlich erfüllen kann. Das neue Organigramm schafft Klarheit darüber, wer in der erweiterten Bistumsleitung Verantwortung für die Menschen, Aufgaben und Zukunftsthemen unseres Erzbistums übernimmt. Es verbindet bewährte Kompetenz mit den Veränderungen, die jetzt notwendig sind.“
(Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz)
Bewährtes bleibt – Zuständigkeiten werden klarer
Mit dem neuen Organigramm wird die Bistumsverwaltung nicht vollständig neu erfunden. Die Organisationsbereiche Dienste und Ressourcen bleiben bestehen. Wir knüpfen an bewährte Strukturen, vorhandene fachliche Kompetenz und personelle Kontinuität an. Zugleich sind Aufgaben gewachsen, neue Strukturen entstehen, und wichtige Zukunftsthemen brauchen eine klarere organisatorische Zuordnung. Deshalb werden einzelne Bereiche neu zugeschnitten, ergänzt oder stärker verankert.
Zu den wesentlichen Veränderungen zählen die Trennung von Personal und Allgemeiner Verwaltung, der neue Bereich Seelsorgeräume, die Einbindung der Kita-Holding, die Weiterentwicklung des Bereichs Recht zu Recht & Governance sowie die Weiterentwicklung der bisherigen Abteilung Kommunikation zu einem eigenständigen Bereich.
Unser Ziel ist es, Zuständigkeiten nachvollziehbar zu ordnen, Führung zu stärken und die Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg zu erleichtern. Die bisherigen Stabsstellen bleiben bis auf Weiteres unmittelbar den Generalvikaren zugeordnet.
Die regionalen Kita-Gesellschaften sollen künftig unter dem Dach einer gemeinsamen Kita-Holding zusammengeführt werden. Das Organigramm zeigt, wie die Holding aufgebaut und als Bereich in die Gesamtstruktur der Bistumsverwaltung eingebunden wird. Unter dem gemeinsamen Dach werden die regionalen Kita-Gesellschaften, der Fachbereich Pastoral & Pädagogik sowie zentrale Funktionen in den Feldern Personal, Finanzen, Zentrale Dienste und IT sowie Immobilien und Bau miteinander verbunden. Mit dieser Struktur wird sowohl der großen Zahl von Einrichtungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch der pastoralen, pädagogischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Kindertageseinrichtungen Rechnung getragen.