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Was tut sich gerade in der Verwaltungstransformation?

Juli 2026: Künftige Struktur der Bistumsverwaltung und der Kita-Holding - Klare Zuständigkeiten und erste Besetzungen

Das Organigramm der künftigen Bistumsverwaltung, die aus den jetzigen drei Gemeindeverbänden und dem Erzbischöflichen Generalvikariat entstehen wird, steht fest.

Das neue Organigramm zeigt, welche Bereiche es künftig geben wird und wer auf der ersten Führungsebene Verantwortung übernimmt. Fest steht auch das Organigramm der zukünftigen Kita-Holding, die in den Organisationsbereich Dienste eingebunden sein wird.

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz erläutert gemeinsam mit den beiden Generalvikaren Msgr. Dr. Michael Bredeck und Prälat Thomas Dornseifer die Grundgedanken der weiterentwickelten Struktur in diesem Video. Der Erzbischof beschreibt den Anspruch, der damit verbunden ist, so:

„Wir tragen gemeinsam Verantwortung dafür, unser Erzbistum so aufzustellen, dass es seinen Auftrag auch unter veränderten Bedingungen verlässlich erfüllen kann. Das neue Organigramm schafft Klarheit darüber, wer in der erweiterten Bistumsleitung Verantwortung für die Menschen, Aufgaben und Zukunftsthemen unseres Erzbistums übernimmt. Es verbindet bewährte Kompetenz mit den Veränderungen, die jetzt notwendig sind.“
(Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz)

Bewährtes bleibt – Zuständigkeiten werden klarer

Mit dem neuen Organigramm wird die Bistumsverwaltung nicht vollständig neu erfunden. Die Organisationsbereiche Dienste und Ressourcen bleiben bestehen. Wir knüpfen an bewährte Strukturen, vorhandene fachliche Kompetenz und personelle Kontinuität an. Zugleich sind Aufgaben gewachsen, neue Strukturen entstehen, und wichtige Zukunftsthemen brauchen eine klarere organisatorische Zuordnung. Deshalb werden einzelne Bereiche neu zugeschnitten, ergänzt oder stärker verankert.

Zu den wesentlichen Veränderungen zählen die Trennung von Personal und Allgemeiner Verwaltung, der neue Bereich Seelsorgeräume, die Einbindung der Kita-Holding, die Weiterentwicklung des Bereichs Recht zu Recht & Governance sowie die Weiterentwicklung der bisherigen Abteilung Kommunikation zu einem eigenständigen Bereich.

Unser Ziel ist es, Zuständigkeiten nachvollziehbar zu ordnen, Führung zu stärken und die Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg zu erleichtern. Die bisherigen Stabsstellen bleiben bis auf Weiteres unmittelbar den Generalvikaren zugeordnet.

Die regionalen Kita-Gesellschaften sollen künftig unter dem Dach einer gemeinsamen Kita-Holding zusammengeführt werden. Das Organigramm zeigt, wie die Holding aufgebaut und als Bereich in die Gesamtstruktur der Bistumsverwaltung eingebunden wird. Unter dem gemeinsamen Dach werden die regionalen Kita-Gesellschaften, der Fachbereich Pastoral & Pädagogik sowie zentrale Funktionen in den Feldern Personal, Finanzen, Zentrale Dienste und IT sowie Immobilien und Bau miteinander verbunden. Mit dieser Struktur wird sowohl der großen Zahl von Einrichtungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch der pastoralen, pädagogischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Kindertageseinrichtungen Rechnung getragen.

Das Organigramm der zukünftigen Bistumsverwaltung mit Stellenbesetzungen

Organigramm der zukünftigen Bistumsverwaltung
Organigramm der zukünftigen Bistumsverwaltung

Das Organigramm der zukünftigen Kita-Holding mit Stellenbesetzungen

Das Organigramm der zukünftigen Kita-Holding mit Stellenbesetzungen
Organigramm der zukünftigen Kita-Holding

Mai 2026: Die Struktur der zukünftigen Bistumsverwaltung für den Bereich Ressourcen und Kita-Holding steht fest

Parallel zum Transformationsprozess der Pastoral läuft die Verwaltungstransformation, mit der sich eine neue Verwaltung des Erzbistums Paderborn entwickelt. Aus den bisherigen drei Gemeindeverbänden OWL, Mitte und Ruhr sowie dem Erzbischöfllichen Generalvikariat entsteht eine dienstleistungsorientierte moderne Bistumsverwaltung, die zum operativen Start der ersten Seelsorgeräume bereit stehen wird.

Damit verbunden wird eine Kita-Holding als Dachgesellschaft für die vier Kita gGmbHs im Erzbistum Paderborn gegründet.

Nach der Bestandsaufnahme, Anlyse- und Konzeptionsphase stehen nun die Organigramme für den Bereich Ressourcen der Bistumsverwaltung und für die Kita-Holding fest.

Die Verwaltungstransformation ist kein Selbstzweck. Aufgaben werden gebündelt und Zuständigkeiten klar geregelt, um die Arbeit vor Ort in den Seelsorgeräumen künftig verlässlich zu unterstützen.

 

Das Teil-Organigramm Ressourcen der zukünftigen Bistumsverwaltung - Auf die Pastoral ausgerichtet

Das Teil-Organigramm Ressourcen umfasst folgende Bereiche:

  • Allgemeine Verwaltung
  • Personal
  • IT
  • Recht & Governance
  • Finanzen
  • Bauen

 

Der jetztige Bereich „Bereich Personal und Verwaltung“ im Erzbischöflichen Generalvikariat wird also in die beiden Bereiche Personal und Allgemeine Verwaltung geteilt.

Die Friedhofsverwaltung ist zukünftig dem Bereich Allgemeine Verwaltung zugeordnet.

Die Beschaffung ist dem Bereich Allgemeine Verwaltung zugeordnet.

Die IT wird als zentraler IT-Dienstleister mit Verantwortung für eigenes Personal und externe Dienstleister organisiert.

Die Revision ist dem Bereich Recht & Governance zugeordnet.

Die Vermögens- und Immobilienverwaltung werden getrennt. Die Vermögensverwaltung (Liegenschaften) ist dem  Bereich Finanzen zugeordnet. Die   Immobilienverwaltung dem Bereich der Allgemeinen Verwaltung.

Mit diesen Entscheidungen ist die grundlegende Zielarchitektur für die Bistumsverwaltung definiert. Sie schafft Struktur, Zuständigkeiten und einen belastbaren Rahmen für die nun anstehende vertiefte Ausgestaltung in den Projekten.

Das Organigramm der Kita-Holding : Pastoral & Pädagogik - Damit Glauben wachsen kann

Das Organigramm der Kita-Holding umfasst folgende Fachbereiche

  • Pastoral & Pädagogik
  • Personal
  • Finanzen
  • Zentrale Dienste & IT
  • Immobilien & Bau
  • die „regionalen Kita-gGmbHs“

Pastoral & Pädagogik sind als gemeinsamer Fachbereich innerhalb der Kita-Holding verortet.
Die IT wird dem Bereich der Zentralen Dienste zugeordnet.
Die Beschaffung wird ebenfalls dem Bereich der Zentralen Dienste zugeordnet.

Die Geschäftsführung der Kita-Holding ist an den übergeordneten Bereich „Dienste“ der zukünftigen Bistumsverwaltung  angebunden.

Diese Struktur stärkt die Steuerungsfähigkeit der Holding, bündelt zentrale Funktionen und schafft zugleich Nähe zur operativen Praxis der Kitas.

Stellenbesetzungsverfahren: Sicherheit und Transparenz für Mitarbeitende

Die Besetzung der obersten Führungsebene, also der Bereichsleitungen und der Geschäftsführung der Kita-Holding, erfolgt im Zuordnungsverfahren durch die Bistumsleitung bis August 2026.

Für alle nachgeordneten Führungs- und Sachbearbeitungsebenen wird es ein Interessenbekundungsverfahren für die Stellenbesetzungen im Rahmen der Implementierungsphase geben. Ab September 2026 werden die Mitarbeitenden darüber informiert.

Dieses Vorgehen ermöglicht Planungssicherheit und Geschwindigkeit für die Bistumsleitung und die oberste Führungsebene. Gleichzeitig garantiert es Abteilungs- und Teamleitungen und allen nachgeordneten Mitarbeitenden Transparenz und Beteiligung. Denn im Miteinander entstehen die besten Lösungen, die auf die Bedarfe der Pastoral ausgerichtet sind. Für eine zukunftsfähige Kirche.

Ab Juli 2027 soll nach den neuen Prozessen gearbeitet werden. Das bedeutet, die neue Bistumsverwaltung und die Kita-Holding werden nach der operativen Startphase einsatzbereit sein, wenn die Seelsorgeräume in den aktiven Betrieb gehen. Ein wichtiger Meilenstein im Bistumsprozess ist damit erreicht.

Präsentation zu aktuellen Entwicklungen der Verwaltungstransformation

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