- Bereitstellung von (u. a. personellen / finanziellen) Ressourcen in jedem Seelsorgeraum zur umfassenden Engagementförderung
- Das heißt: Investition in Engagementfördererinnen und Engagementförderer (100% BU pro Seelsorgeraum) und in eine Maßnahmenförderung durch Fortbildung, Begleitung und spirituelle Zurüstung für Engagierte
Seelsorgeräume
Zukünftig wird es im Erzbistum Paderborn 21 Seelsorgeräume geben, in denen das Pastorale Personal eingesetzt wird. Pro Seelsorgeraum gibt es ein multiprofessionelles Team bestehend aus Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Verwaltungsleitungen und anderen.
Die Seelsorgeräume werden von einem Team geleitet, bestehend aus einem Pfarrer, einer Verwaltungsleitung und einer Pastoralen Koordination. Diese arbeiten eng mit dem Rat der Pfarrei und dem Kirchenvorstand zusammen.
Für jeden Seelsorgeraum wird ein eigenständiges pastorales Profil erarbeitet.
In jedem Seelsorgeraum wird es ein Pastorales Zentrum und eine vor Ort individuell festzulegende Anzahl verlässlicher Orte mit hauptamtlich, hauptberuflich und/oder auch ehrenamtlich getragenen Angeboten geben. Anzahl und Standorte der verlässlichen Orte werden in den Seelsorgeräumen gemeinsam beraten.
Ein Seelsorgeraum wird in der Regel aus einer Pfarrei bestehen (Ausnahmen durch Diözese vorgegeben). Sukzessive Fusionen von Kirchengemeinden finden in der Regel im Modus von Auflösung und Neuerrichtung statt.
Jeder Seelsorgeraum erhält so eine rechtliche Struktur, die eine gemeinsame Ausrichtung als Einheit ermöglicht und gleichzeitig ein Netzwerk für lokale Mitgestaltung des Glaubenslebens vor Ort durch flexible Substrukturen sicherstellt, dazu gehören beispielsweise lokale und thematische Gemeindeteams.
In einigen Seelsorgeräumen wird es auch Bistumsorte mit über den Raum hinausstrahlender Bedeutung geben.
Weiterführende Informationen zu den Seelsorgeräumen und den damit verbundenen Begriffen finden Sie hier: