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© Till Kupitz / Erzbistum Paderborn
© Till Kupitz / Erzbistum Paderborn

Arbeitsstruktur und Mitarbeit

Die Pastoraltransformation verfolgt das Ziel, eine verlässliche, vielfältige und biografisch relevante Seelsorge zu ermöglichen.

Mit Blick auf das Jahr 2040 wird sich die die pastorale Landschaft verändern und anders strukturieren – mit neu umschriebenen Seelsorgeräumen, innovativen Inhalten und gemeinsamer Verantwortung.

Um die vielen Fragen und Arbeitspakete in eine strukturierte Bearbeitung zu bringen, wurde eine „Programmstruktur“ (s. Organigramm) aufgebaut. Eine Übersicht über die drei Projektstränge mit den unterschiedlichen Teilprojekten und deren inhaltlicher Ausrichtung finden Sie weiter unten.

Projekt 1: Struktur der Seelsorgeräume

Festlegung der strukturellen Grundlage für die zukünftige Pastoral im Erzbistum Paderborn. Ziel ist es, klar definierte Seelsorgeräume mit tragfähigen Strukturen, verlässlichen Orten und spirituellem Profil zu schaffen.

Projektauftraggeber: Thomas Klöter
Projektleitung: Astrid Fichtner-Wienhues, Hannah Ax

Die Teilprojekte

Das Verfahren zur territorialen Umschreibung der Seelsorgeräume ist abgeschlossen. Die inhaltliche Profilbeschreibung schließt sich nun in zwei Phasen an:

  • In Phase 1 erfolgen eine Bestandsaufnahme sowie eine Sozialraumanalyse.
  • Beides dient in Phase 2 der konkreten Planung und Ausgestaltung der Seelsorgeräume.

Hierzu dient die Beschreibung einer Vorstellung eines Seelsorgeraumes und dessen spiritueller Dimension in Bezug auf die inhaltliche Ausgestaltung als Orientierungsbild, das sich in Entwicklung befindet.

Ergänzt durch die Entwicklung eines Verfahrens zur strukturellen und inhaltlichen Ausgestaltung der Landschaft innerhalb des Seelsorgeraumes (Zentren, verlässliche Orte, Kooperationen, ggf. Bistumsort etc.) kann sich der Seelsorgeraum ein Profil geben.

Teilprojektleitungen TP 1.1: Melina Sieker und Pfr. Günter Eickelmann

Dieses Teilprojekt erarbeitet Vorschläge für die Fusionierung von Pfarreien. Momentan gibt es auf der Fläche der zukünftigen Pastoralen Räume sehr viele Pfarreien, was einen hohen Verwaltungsaufwand mit sich bringt.

Projektziele:

  • Es werden Pfarreien zusammengefasst, um den Verwaltungs- und Betreuungsaufwand zu minimieren und einen besseren Überblick über Gebäude, Finanzen etc. zu bekommen.
  • Das Ziel, Vorschläge für die Zahl der Pfarreien pro Seelsorgeraum zu erarbeiten, ist bereits abgeschlossen. Es wurde aufgrund dieser Vorschläge entschieden, dass es zukünftig im Regelfall eine Pfarrei pro Seelsorgeraum geben wird.
  • Außerdem wird unter Berücksichtigung finanzieller und rechtlicher Vorgaben ein Verfahren zur Fusionierung der Pfarreien entwickelt.

Teilprojektleitungen: Ludger Büngener und Robert Kesselmeier

Dieses Teilprojekt erarbeitet, welche pastoralen Ansprüche an eine digitale Infrastruktur für die Seelsorgeräume gestellt werden, und arbeitet dabei eng mit der IT-Abteilung und der Verwaltungstransformation zusammen. Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, möglichst viele Anwendungen zu vereinheitlichen, um eine gute Zusammenarbeit zwischen den Seelsorgeräumen und gleichzeitig mit der Bistumsverwaltung zu gewährleisten, ebenso wie eine gute Unterstützung durch die IT-Abteilung.

Projektziele:

  • Es werden die Bedarfe verschiedener beruflicher und ehrenamtlicher Akteure in den künftigen Seelsorgeräumen erhoben, die sich an die Nutzung einer digitalen Infrastruktur richten. Das können beispielsweise Kommunikationsbedarfe sein.
  • Die ermittelten Bedarfe werden mit der IT-Abteilung und dem IT-Projekt der Verwaltungstransformation verständigt, um mögliche und einheitliche Umsetzungen zu prüfen.

Teilprojektleitungen: Michael Krevet-Alpmann und Achim Wirth

Dieses Teilprojekt überführt die Erkenntnisse und Ergebnisse aus dem Projekt „Transformation der mittleren Ebene der Jugendpastoral“ in die Pastoraltransformation und befindet sich aktuell im Aufbau.

Kernaufgaben sind die Entwicklung von Verfahren zur strukturellen, territorialen und inhaltlichen Ausgestaltung der Jugendpastoral im Seelsorgeraum. Dies geschieht durch die Einbeziehung der Außensysteme wie BDKJ und Jugendverbände, Jugendbildungsstätten, Jugendfreizeitstätten und allen lokalen Feldern der aktuellen Jugendpastoral in Gemeindestrukturen.

Teilprojektleitungen TP 1.4: Rebecca Goeke, Tobias Hasselmeyer, Helena Schmidt

Projekt 2: Pastoral-inhaltliche Ausrichtung der Seelsorgeräume

Projektauftraggeber: Dr. Annegret Meyer
Projektleitung: Indra Wanke und Volker Birke

Zusammenfasssung:

In diesem Projekt liegt der Fokus auf der inhaltlichen Gestaltung innerhalb der Seelsorgeräume. Im Mittelpunkt steht das Leitkriterium Evangelisierung – mit Schwerpunkten wie Liturgie, Katechese, Innovation und Digitalpastoral.

Projektziele:

In den Seelsorgeräumen bildet sich eine Vielfalt an Lebensthemen in sich ergänzenden pastoralen Themen ab, die vielfältige Zielgruppen adressieren. Menschen werden durch
digitale und analoge Angebote erreicht. Sie kommen in ihrem Alltag mit der Botschaft des Evangeliums in Berührung. Es sind Identifikationsorte entstanden, an denen Menschen
Gemeinschaft im Glauben erleben, verlässlich Seelsorge erfahren und auf unterschiedliche Weise spirituell auftanken können.

  • Diakonische und missionarische Schwerpunkte sind gesetzt. Die Zusammenarbeit von territorialen und kategorialen Seelsorgenden ist verbindlich organisiert. Einrichtungen
    sind einbezogen. Verfahren für die Schwerpunktsetzung stehen zur Verfügung.
  • Ein vielfältiges liturgisches Angebot ist gegeben und digital auffindbar. Bei der Gestaltung von liturgischen Feiern kommen verbindliche Qualitätskriterien zur Anwendung. Der Einsatz Ehrenamtlicher in der Feier der Liturgie ist flächendeckend etabliert.
  • Es gibt eine diözesane Innovationsstrategie. Erfolgreiche Innovationsprojekte wurden in den Regelbetrieb implementiert. Innovation und Gründung sind inhaltlich geklärt. Rechtliche und organisationsbezogene Voraussetzungen dafür sind abgesichert.
  • Digitale Seelsorge ist ein fester Bestandteil der Pastoral mit eigenständigem Profil. Die rechtlichen und personellen Voraussetzungen für die Entwicklung und Durchführung von digitalen Angeboten sind geschaffen. Erste Formate sind in Umsetzung.
  • Klassische katechetische Formate werden abgelöst. Zentrale Orte für Kinder- und Erwachsenenkatechese sind benannt. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sind etabliert. Es gibt einen Zuwachs bei der Inanspruchnahme elementarer und lebensbegleitender katechetischer Angebote.

Die Teilprojekte

Teilprojektleitungen TP 2.1: Indra Wanke und Pfr. Günter Eickelmann

Zusammenfassung:

  • Entwicklung einer inhaltlichen Beschreibung der Knotenpunkte und diakonischen/missionarischen Schwerpunkte
  • Beschreibung des Prozesses zur Etablierung von Schwerpunkten und Knotenpunkten
  • Beschreibung des zukünftigen Verhältnisses von Territorialseelsorgenden und Kategorialseelsorgenden im Seelsorgeraum

Projektziele:

  • Für die diakonischen bzw. missionarischen Schwerpunkte und Knotenpunkte liegt eine inhaltliche Beschreibung vor. Kriterien und Beispiele dazu sind erarbeitet und kommuniziert.
  • Es ist geklärt, wie Schwerpunkte in den neuen Seelsorgeräumen entwickelt, umgesetzt und wirksam werden und wer daran mitarbeitet. Es gibt eine Prozessbeschreibung. Der Prozess zur Etablierung von Schwerpunkten und Knotenpunkten ist beschrieben. Kriterien zur Evaluation liegen vor.
  • Handreichungen zur Entwicklung von Schwerpunkten liegen vor. Jedes Jahr finden auf diözesaner Ebene zwei Workshops als Unterstützungsangebote statt, im Format kollegialer Beratung, ggf. als Einzelfallunterstützung.
  • Es ist geklärt, wie pastorale Knotenpunkte ausfindig gemacht, festgelegt und wirksam werden. In Ergänzung ergeben Knotenpunkte ein breites Spektrum an Lebensthemen. Die Hinterlegung mit personellen Ressourcen und Verortung der Stellen (im Seelsorgeraum, EGV, Caritas etc.) ist geklärt. Dazu liegen Stellenbeschreibungen vor.
  • Das Verhältnis aller Seelsorgenden aus Territorium, Kategorie, Schule, Hochschule, Kita, Beratungsstellen und sozialen und caritativen Einrichtungen im Seelsorgeraum ist beschrieben. Verbindliche Strukturen zur Zusammenarbeit und zur Vernetzung im Seelsorgeraum sind geklärt und finden in den Seelsorgeräumen Anwendung.

Teilprojektleitungen TP 2.2: Astrid Fichtner-Wienhues und Dr. Gregor Tuszynski

Zusammenfassung:

  • Weiterentwicklung liturgischer Formen im Kontext der Etablierung einer liturgischen Vielfalt in den Seelsorgeräumen
  • Bearbeitung der Qualitätsentwicklung in der Liturgie
  • Erarbeitung einer digitalen Gottesdienstlandkarte

Projektziele:

  • Es besteht ein breites Angebot an qualitativ hochwertigen Gottesdiensten in allen Seelsorgeräumen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, ihnen spirituelle Nahrung geben und Gemeinschaft stiften.
  • Die Weiter- und Neuentwicklung sowie die Implementierung unterschiedlicher Gottesdienstformen in den Seelsorgeräumen sind erfolgt. Diese sind zielgruppen- und ressourcenorientiert ausgerichtet und dadurch für viele Menschen persönlich gewinnbringend.
  • Es gibt das Angebot eines regelmäßigen 360°-Feedbacks der verschiedenen Gottesdienste zu deren Qualitätssteigerung.
  • Es existiert das Angebot einer digitalen Gottesdienstlandkarte, die einen leichten Zugang zu Gottesdiensten ermöglicht.

Teilprojektleitungen TP 2.3: Volker Birke und Benedikt Hebbecker

Zusammenfassung:

  • Beschreibung von Rahmensetzungen für Innovation
  • Entwicklung konkreter Bilder des „Neuen“
  • Sichtung und Bereitstellung von Best Practices im Kontext „neuer Projekte“
  • Begleitung von Innovationsvorhaben und (Gemeinde-)Gründungen

Projektziele:

  • Eine diözesane Innovationsstrategie ist erarbeitet, innerhalb der Organisation mit allen verantwortlichen Akteuren verständigt und ad Experimentum in Kraft gesetzt. Die entsprechenden Handreichungen dazu liegen vor.
  • Innerhalb des Projektzeitraums werden bistumsweit zehn innovative Projekte initiiert, von denen nach Projektabschluss mehr als sechs (>60%) in den Regelbetrieb übernommen oder nachhaltig weitergeführt werden.
  • Der zentrale Innovationsfonds wird aktiv genutzt: Mindestens 80% der eingereichten Förderanträge erfüllen die Kriterien, und zwischen Antragstellung und Projektstart liegen im Mittel etwa acht Wochen.
  • Aus mindestens fünf der erfolgreich durchgeführten Projekte entstehen modellhafte Vorlagen (Best Practices), die in mindestens drei weiteren Kontexten übernommen oder angepasst werden. Diese sind durch Publikation aufbereitet und öffentlichkeitswirksam verbreitet worden.
  • Der rechtliche Rahmen für Projekte mit ökumenischen und außerkirchlichen Kooperationspartnern ist geklärt und findet Anwendung. Ansprechpersonen in der Organisation (EGV) unterstützen bei der Projektdurchführung. Entsprechende Stellenbeschreibungen und organisationale Zuordnungen liegen vor.
  • Die Gründung einer neuen Gemeinde auf dem Gebiet des Erzbistums sowie die Einsetzung des zugehörigen Pastoralteams, bestehend aus Gemeindeleitung, Lobpreisleitung und Assistenz, ist vorbereitet und mit den (Personal-)Verantwortlichen verständigt.

Teilprojektleitungen TP 2.4: Anna Lena Drees und Dr. Maximilian Schultes

Zusammenfassung:

  • Entwicklung von Formen und Formaten zur digitalen Seelsorge, Glaubensverkündigung und Vernetzung

Projektziele:

  • Es liegt der Entwurf einer Digitalstrategie als Beitrag zur pastoralen Gesamtlandschaft des Erzbistums Paderborn vor.
  • Die Leitlinien für einen digitalen Seelsorgeraum sind konzeptioniert und erste praktische Schritte zu dessen Aufbau sind erfolgt.
  • Verbindliche Standards für crossmediale Glaubenskommunikation sind entwickelt, in der Organisation verankert und den Akteuren zur Verfügung gestellt worden.
  • Spezifische Formate zum Transfer von Praxiserfahrungen und Wissen zwischen Digitalakteuren (m/w/d) sind etabliert. Die Identifikation weiterer Unterstützungsbedarfe und die Umsetzung entsprechender Unterstützungsmaßnahmen sind erfolgt.
  • Das Aufgabengebiet von Digitallotsen (m/w/d) ist umschrieben.
  • Es sind personelle und sonstige Ressourcen für die Felder Digitale Seelsorge und Glaubenskommunikation benannt und gesichert.

Teilprojektleitungen TP 2.5: Stefan Enste und Nicola Maier

Zusammenfassung:

  • Entwicklung von Verfahrensschritten zur Bündelung der katechetischen Angebote in den Seelsorgeräumen
  • Entwicklung eines Verfahrens zur Ausweisung verlässlicher katechetischer Orte in den Seelsorgeräumen
  • Entwicklung von Formen der Katechese und Verkündigung im säkularen Raum

Projektziele:

  • In den Seelsorgeräumen liegen Konzepte für eine elementare und lebensbegleitende Katechese vor, die alle Altersstufen und möglichst viele Anlässe im Leben der Menschen berücksichtigt. Die derzeitige punktuelle Sakramentenvorbereitung wird dadurch abgelöst.
  • Netzwerke von katechetischen Teams auf Bistumsebene und in allen Seelsorgeräumen sind etabliert, die eine elementare und lebensbegleitende Katechese an ausgewiesenen „Katechese-Orten“ und zu „Katechese-Anlässen“ (weiter-)entwickeln sowie in der Umsetzung begleiten.
  • Glaubenskurse und andere katechetische Formate vor Ort ergänzen sich mit diözesanen und digitalen Formaten.
  • Als Hilfestellung und Anregung für die in der Katechese Aktiven steht katechetisches Material (analog und digital) zur Verfügung. Es gibt Formate, die dem Austausch und der Weiterbildung dienen (z. B. »Tag der Katechese«, »Katecheselabor«, Online-Treffen).

Projekt 3: Gemeinsam agieren Verantwortung teilen im Seelsorgeraum (unter dem Leitkriterium Potenzialförderung)

Projektauftraggeber: Dr. Annegret Meyer und Oliver Lücke
Projektleitung: Kathrin Speckenheuer und Dr. Christian Föller

Zusammenfassung: 

Der Fokus dieses Projektes liegt auf der Potenzialförderung und der geteilten Leitung in den Seelsorgeräumen. Ziel ist es, eine Kultur zu schaffen, in der viele Menschen Verantwortung übernehmen, neue Formen von Leitung möglich werden und Engagement gefördert wird.

Die Teilprojekte

Teilprojektleitungen TP 3.1: Konstanze Böhm-Kotthoff und Elisabeth Wedeking

Projektziele:

Das Teilprojekt hat den Auftrag, die Grundlagen für eine umfassende und effiziente Form von Potenzial- und Engagementförderung in der Fläche des Erzbistums Paderborn zu schaffen. Diese soll in den Seelsorgeräumen strukturell und inhaltlich etabliert sein und einen verlässlichen Rahmen bieten, innerhalb dessen Eigeninitiative und Übernahme von Verantwortung möglich und transparent geregelt ist. Dies geschieht unter den folgenden zwei Schwerpunkten:

  • Die Entwicklung eines Berufsbildes sowie die Einführung von Engagementförderinnen und -förderern in jedem Seelsorgeraum wird durch entsprechende Qualifizierung und Begleitung der Beteiligten vor Ort unterstützt.
  • Es wird ein Portfolio zur Vergabe von Mitteln für Fortbildungen und spirituelle Angebote für ehrenamtlich Engagierte entwickelt. So soll ein breites Spektrum an Angeboten sichergestellt sein.

Teilprojektleitungen TP 3.2: Dr. Rainer Hohmann, Melina Sieker und Stefanie Berns

Projektziele:

Das Teilprojekt ist für die Erarbeitung von Modellen für die Leitung der Seelsorgeräume beauftragt. Dabei geht es um die:

  • Entwicklung von Szenarien, wie die Leitung des Seelsorgeraums wahrgenommen werden kann: Das bedeutet, dass ein Verständnis gemeinsamer Leitung entwickelt und eingebübt und das Zu- und Miteinander der drei Führungspersonen („kooperatives Leitungstrio“) klar definiert ist.
  • Konzeption der Führungsrollen: Die jeweiligen Rollen sind so definiert, dass jede Position eine klar umrissene Verantwortlichkeit mit einem entsprechenden Anforderungsprofil hat.
  • Leitung der Führungstrios: Es braucht eine klar benannte Rolle, die die Führungstrios leitet und eine Beschreibung des Zusammenspiels mit anderen Bereichen.

Teilprojektleitungen TP 3.3: Kathrin Speckenheuer und Julia Fisching-Wirth

Projektziele:

Das Teilprojekt erarbeitet ein grundlegendes Verständnis von multiprofessionellen Teams und entwickelt ein Verfahren zur Bildung und Weiterentwicklung der Teams in den Seelsorgeräumen. Für die Zuweisung von Personal werden zum einen die Profile und Schwerpunkte der Seelsorgeräume und zum anderen die Potenziale von Mitarbeitenden als Grundlage dienen. Im Teilprojekt geklärt wird:

  • wie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen und Rollen beschrieben und gestaltet werden kann und wie das Verfahren für den Einsatz multiprofessioneller Teams aussehen kann.
  • was diese Entwicklungen mit Blick auf Aus-, Fort und Weiterbildung sowie Begleitung bedeuten.
  • welche Profile und Handlungsfelder es zukünftig in den Seelsorgeräumen brauchen wird.

Teilprojektleitungen TP 3.4: Dr. Christian Föller und Achim Wirth

Projektziele:

Das Teilprojekt hat den Auftrag, neue Leitungskulturen und -strukturen im Seelsorgeraum zu beschreiben und einzuführen. Entwickelt wird ein verbindlicher und transparenter Rahmen, innerhalb dessen hauptberufliche und ehrenamtliche Leitungs- und Verantwortungsübernahme geregelt werden soll, sowohl für gremiale als auch für nicht-gremiale Strukturen in der Fläche des Raumes. Dies betrifft sowohl den Rat der Pfarrei wie den Kirchenvorstand und in der Fläche des Raumes die thematischen und lokalen Gemeindeteams. Darüber hinaus werden Lösungen für die Leitung des jeweiligen Pastoralen Zentrums und der verlässlichen Orte entwickelt. Dabei stehen die Potenziale und Charismen der Engagierten und deren Entfaltung im Fokus.

Teilprojektleitungen TP 3.5: Susanne Föller und Dr. Maximilian Schultes

Projektziele:

Das Teilprojekt ist damit beauftragt, einen Qualitätsrahmen für pastorales Handeln zu entwickeln. Dabei geht es um die Erarbeitung von Szenarien, die sich in unterschiedlichen Graden mit der Verbindlichkeit und Einhaltung dessen beschäftigen. Eine zentrale Aufgabe liegt zudem darin, Möglichkeiten und Chancen zu identifizieren, wie der Qualitätsrahmen in den Seelsorgeräumen angewendet und wirksam werden kann. Dabei bezieht sich der Rahmen nicht nur auf die genuin pastoralen Felder, sondern wird  durch die Themenfelder Synodalität, Ökumene, Schöpfungsverantwortung, Diversität und Generationengerechtigkeit global erweitert.

Überblick über die Projektstruktur

Einen Überblick über die gesamte Projektstruktur mit Infos zu allen Teilprojekten gibt ein pdf, das hier zum Download zur Verfügung steht.

Leitung & Koordination

Generalvikar Dr. Michael Bredeck

Strategische Leitung
© Sabrina Voss / Erzbistum Paderborn

Tobias Heinrich

Leiter der Koordinierungsstelle für pastorale Transformation
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn
Claudia Röring

Claudia Röring

Abteilungsleitung Entwicklung
© Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Melina Sieker

Begleitung pastoraler Transformationsprozesse
Porträt Anke Certa © Besim Mazhiqi / Erzbistum Paderborn

Anke Certa

Assistenz Transformation Pastoral und Verwaltung

Partizipation, Kommunikation, Kulturentwicklung

Die drei Projekte der Pastoraltransformation sind miteinander verzahnt und wirken synchronisiert auf dasselbe Ziel hin: die Pastorale Gesamtlandschaft 2040 zu gestalten.

Strukturelle Entwicklung, inhaltliche Ausrichtung und gemeinsame Verantwortung werden in enger Abstimmung bearbeitet, damit alle Maßnahmen aufeinander aufbauen und sich gegenseitig verstärken.

So entsteht Schritt für Schritt ein tragfähiges, vernetztes pastorales Miteinander.