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© David Gyung / Shutterstock.com
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Verwaltungs-Transformation

Warum ist es notwendig, die kirchliche Verwaltung im Erzbistum Paderborn neu aufzustellen? Die Verwaltungstransformation im Rahmen des Bistumsprozesses reagiert auf weiter wachsende Komplexität, entstandene Doppelstrukturen und finanzielle Herausforderungen.

Das Ziel:

Verwaltung dient der Pastoral. Damit sich das pastorale Personal und die Engagierten in den Seelsorgeräume auf den kirchlichen Auftrag konzentrieren können. Weniger Bürokratie, klarere Strukturen, mehr digitale Unterstützung.

 

Die Vorteile: 

Haupt- und Ehrenamtliche können sich wieder stärker auf das konzentrieren, was zählt – das Wort Gottes zu verkünden, die Eucharistie zu feiern, die Begleitung von Menschen und vor allem auf die Nähe zu den Menschen. Denn Kirche hat Zukunft, wenn sie den Glauben lebt und nah bei den Menschen ist.

Kirchengemeinden arbeiten enger zusammen, Aufgaben werden gebündelt, Verwaltungsleitungen entlasten die Teams vor Ort. So entsteht eine tragfähige Struktur für die Zukunft – einfach, effizient und verlässlich.

Die neue Verwaltung wird sich an den zukünftigen pastoralen Strukturen orientieren. Die Verwaltungsleitungen werden zum Leitungsteam vor Ort gehören. Es entstehen dadurch klare, abgestimmte Schnittstellen zur Pastoral, mit dem Ziel, Verwaltungsprozesse so zu gestalten, dass sie die pastorale Arbeit bestmöglich unterstützen.

Denn eine zukunftsfähige Kirche braucht auch eine klug organisierte und wirksame Verwaltung, die den kirchlichen Auftrag in einer sich wandelnden Gesellschaft besser unterstützt – mit klaren Verantwortlichkeiten, einer modernen Struktur und auf einer nachhaltigen Finanzierungsbasis.

Aus den bisherigen Organisationsformen der drei Gemeindeverbände und des Erzbischöflichen Generalvikariates wird eine neue, zukunftsgerichtete Verwaltungsorganisation entwickelt. Diese orientiert sich an den Bedürfnissen der Kirchengemeinden und des Bistums. Eine Trennung von Aufsicht und Verwaltung bleibt weiterhin gewahrt.

Generalvikar Thomas Dornseifer

Künftige Struktur der Bistumsverwaltung und der Kita-Holding - Klare Zuständigkeiten und erste Besetzungen

Das Organigramm der künftigen Bistumsverwaltung, die aus den jetzigen drei Gemeindeverbänden und dem Erzbischöflichen Generalvikariat entstehen wird, steht fest.

Das neue Organigramm zeigt, welche Bereiche es künftig geben wird und wer auf der ersten Führungsebene Verantwortung übernimmt. Fest steht auch das Organigramm der zukünftigen Kita-Holding, die in den Organisationsbereich Dienste eingebunden sein wird.

Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz erläutert gemeinsam mit den beiden Generalvikaren Msgr. Dr. Michael Bredeck und Prälat Thomas Dornseifer die Grundgedanken der weiterentwickelten Struktur in diesem Video. Der Erzbischof beschreibt den Anspruch, der damit verbunden ist, so:

„Wir tragen gemeinsam Verantwortung dafür, unser Erzbistum so aufzustellen, dass es seinen Auftrag auch unter veränderten Bedingungen verlässlich erfüllen kann. Das neue Organigramm schafft Klarheit darüber, wer in der erweiterten Bistumsleitung Verantwortung für die Menschen, Aufgaben und Zukunftsthemen unseres Erzbistums übernimmt. Es verbindet bewährte Kompetenz mit den Veränderungen, die jetzt notwendig sind.“
(Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz)

Bewährtes bleibt – Zuständigkeiten werden klarer

Mit dem neuen Organigramm wird die Bistumsverwaltung nicht vollständig neu erfunden. Die Organisationsbereiche Dienste und Ressourcen bleiben bestehen. Wir knüpfen an bewährte Strukturen, vorhandene fachliche Kompetenz und personelle Kontinuität an. Zugleich sind Aufgaben gewachsen, neue Strukturen entstehen, und wichtige Zukunftsthemen brauchen eine klarere organisatorische Zuordnung. Deshalb werden einzelne Bereiche neu zugeschnitten, ergänzt oder stärker verankert.

Zu den wesentlichen Veränderungen zählen die Trennung von Personal und Allgemeiner Verwaltung, der neue Bereich Seelsorgeräume, die Einbindung der Kita-Holding, die Weiterentwicklung des Bereichs Recht zu Recht & Governance sowie die Weiterentwicklung der bisherigen Abteilung Kommunikation zu einem eigenständigen Bereich.

Unser Ziel ist es, Zuständigkeiten nachvollziehbar zu ordnen, Führung zu stärken und die Zusammenarbeit über Bereichsgrenzen hinweg zu erleichtern. Die bisherigen Stabsstellen bleiben bis auf Weiteres unmittelbar den Generalvikaren zugeordnet.

Die regionalen Kita-Gesellschaften sollen künftig unter dem Dach einer gemeinsamen Kita-Holding zusammengeführt werden. Das Organigramm zeigt, wie die Holding aufgebaut und als Bereich in die Gesamtstruktur der Bistumsverwaltung eingebunden wird. Unter dem gemeinsamen Dach werden die regionalen Kita-Gesellschaften, der Fachbereich Pastoral & Pädagogik sowie zentrale Funktionen in den Feldern Personal, Finanzen, Zentrale Dienste und IT sowie Immobilien und Bau miteinander verbunden. Mit dieser Struktur wird sowohl der großen Zahl von Einrichtungen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch der pastoralen, pädagogischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Kindertageseinrichtungen Rechnung getragen.

Organigramm der zukünftigen Bistumsverwaltung

Organigramm der zukünftigen Bistumsverwaltung
Organigramm der zukünftigen Bistumsverwaltung

Organigramm der zukünftigen Kita-Holding

Das Organigramm der zukünftigen Kita-Holding mit Stellenbesetzungen
Organigramm der zukünftigen Kita-Holding