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© Quality Stock Arts / Shutterstock.com
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„Wir sind in einem Marathon, nicht in einem Sprint“

In fünf Video-Statements geben Generalvikar Dr. Michael Bredeck und Tobias Heinrich Einblicke in einen ersten Zwischenstand zur Transformation der Pastoral

Generalvikar Dr. Michael Bredeck: Welche Stimmungen und Reaktionen kommen bei Ihnen an?

Die Stimmungen und Reaktionen im Erzbistum seien sehr unterschiedlich, so Generalvikar Dr. Michael Bredeck. Sie reichten von Begeisterung bis zur Nachfrage, wie das eigentlich alles gehen soll. Ganz grundsätzlich in Frage gestellt werde das Projekt jedoch nicht. Die Einsicht in die Notwendigkeit, dass weitere Schritte gegangen werden müssen, sei weit verbreitet.

Tobias Heinrich: Welche Beteiligungsmöglichkeiten gibt es?

Tobias Heinrich, Leiter der Koordinierungsstelle für pastorale Transformation, informiert über Beteiligungsformate wie die zwölf Regionalkonferenzen zwischen Mai und Oktober dieses Jahres sowie mehrere digitale Formate. Wichtig für den Transformationsprozess sei es, dass sich alle Beteiligten immer stärker in eine synodal geprägte Praxis einüben. Wichtige Player seien auch die Dekanate und Pastoralen Räume.

Generalvikar Dr. Michael Bredeck und Tobias Heinrich: Wie kann man sich einen Seelsorgeraum vorstellen?

Bevor mit der Umschreibung der Räume begonnen werden kann, braucht es Verfahrenssicherheit. Generalvikar Dr. Bredeck und Tobias Heinrich informieren darüber, dass die Entwicklung eines Verfahrens gerade in Arbeit ist. Der Wunsch, dass die Umschreibung der Seelsorgeräume bald beginnen kann, sei in Paderborn angekommen.

Generalvikar Dr. Michael Bredeck: Welche Themen wurden bisher wenig wahrgenommen? 

Wenig wahrgenommen worden sei bisher das Thema der Multiprofessionalität der künftigen Pastoralteams in den Seelsorgeräumen, so Generalvikar Dr. Bredeck. In ihnen sollen neben den seelsorglichen Berufen auch weitere Berufe vertreten sein, etwa Hauptberufliche mit der Profession Sozialarbeit oder Hauptberufliche, die sich um Engagementförderung kümmern. Dies sei gleichzeitig der zweite Schwerpunkt, der bisher kaum wahrgenommen worden sei: Das Erzbistum wolle gezielt in Engagementförderung investieren.

Tobias Heinrich: Was sind die nächsten Schritte?

Tobias Heinrich informiert darüber, dass in Kürze eine Arbeitsstruktur für die pastorale pastoralen Gesamtlandschaft 2040 veröffentlicht wird. Sie umfasst diverse Arbeitspakete, die jetzt in die Bearbeitung kommen sollen. Er betont auch: „Wir sind in einem Marathon, nicht in einem Sprint.“ Es müsse also nicht morgen sofort alles anders sein.

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